Das Jahr 2011 verläuft in Sachen Niederschlag wie in einer Achterbahn. Als Fazit zeichnet sich ein zu trockenes Jahr ab. Aktuell fielen bis zum 01. November 2011 insgesamt 565mm Niederschlag. Das gesamte Jahresmittel liegt bei 785mm. D.h. es fehlen noch 220mm bis zum Erreichen.

Niederschlag_bisNov11

Noch auffälliger ist die Verteilung über die ersten 10 Monate.

Jan - etwas zu nass
Feb - etwas zu trocken
Mär - viel zu trocken
Apr - viel zu trocken
Mai - viel zu trocken
Jun - etwas zu nass
Jul - zu nass
Aug - viel zu nass
Sep - etwas zu nas
Oktober - viel zu trocken

Niederschlag_bisNov11_im_Vergleich

Die weiteren Aussichten deuten auf keine Wetterumstellung Richtung Niederschläge hin. Hochdruck dominiert Mitteleuropa wie schon lange nicht mehr.
Das Defizit kann somit sicherlich nicht mehr im Restnovember und Dezember aufgeholt werden...

Dienstag, 06 September 2011 11:28

Sommerschneehöhenvergleich - Sonnblick 3111m

Es bleibt dabei, ob Arktieis, Zugspitzgletscher oder Schneehöhe auf 3.000er,

die Klimaerwärmung läßt keinen Zweifel mehr zu.

Hier die Schneehöhen vom Sonnblick der letzten Jahre (jeweils am 22.August gemessen:
2011:     5 cm
2010: 210 cm
2009:   95 cm
2008: 160 cm
2007:   35 cm
2006:   85 cm
2005: 105 cm
2004: 150 cm
2003: Seit dem 12. August kein Schnee
2002:   40 cm
2001: 205 cm
2000: 120 cm
1999: 140 cm
1998:    50 cm

Man kann also das Jahr 2011 wieder zu den "Eisfressern" zählen.

In der Grafik sieht man, dass die Temperaturen in den nächsten 10 Tagen konstant unter dem langjährigen Durchschnitt liegen sollen.


Ausgerechnet im Hochsommer bekommen wir es in den nächsten Tagen mit beständigem Westwindwetter zu tun. Ein Tief über der Nordsee bleibt beständig an seiner Position stehen und führt kühle Nordatlantikluft nach Mitteleuropa. Schauerwetter und Höchsttemperaturen unter 20 Grad sind die Folge.
In den letzten Monaten machte sich diese Wetterlage ungewöhnlich rar. Deshalb auch das extrem trockene Wetter des ersten Halbjahres.

 

06.06.2011 14:00 Uhr: Vorschau Hessentagswetter Oberursel 10.-19. Juni 2011

Die Aussichten stellen sich zum aktuellen Zeitpunkt garnicht so schlecht dar. Nach der lang anhaltenden sommerlichen Dürreperiode gelang nun der Übergang zu einer schwülwarmen Gewitterlage über der Tanusregion und weiten Teilen Deutschlands. Dies subtropischen Luftmassen werden sich bis voraussichtlich zum Mittwoch halten können. Gewitter sind jederzeit möglich, bis hin zu Unwettercharakter. Eine genaue Vorhersage von Unwettern ist teilweise nur mit kurzfristigen Radaranalysen möglich. 

Nach und nach werden kühlere Lustmassen in den schwachen"Tiefdrucksumpf'" mit einfließen, so dass Luftmassen gut durchmischt werden. Eine generelle Abkühlung auf Tageshöchstwerte um 20 Grad hat das zur Folge. 

Ab Wochenmitte scheint sich wieder Zwischenhochdruckeinfluß ausbreiten zu können.  Ein Regengebiet am Samstag kann für eine Umstellung auf stetig wärmer werdendes und trockeneres Wetter verantwortlich sein. Für eine generelle Umstellung auf richtiges Tiefdruckwetter mit ausgedehnten Regengebieten nach Pfingsten fehlen stand heute die Signale. Auch klares Sommerwetter mit Temperaturen von über 30 Grad kann zur Zeit für die ersten "Hessentage" ausgeschlossen werden.

05.06.2011 16:00 Uhr: Vorschau Hessentagswetter Oberursel 10.-19. Juni 2011

Die Aussichten stellen sich zum aktuellen Zeitpunkt garnicht so schlecht dar. Nach der lang anhaltenden sommerlichen Dürreperiode gelang nun der Übergang zu einer schwülwarmen Gewitterlage über der Tanusregion und weiten Teilen Deutschlands. Dies subtropischen Luftmassen werden sich bis voraussichtlich zum Mittwoch halten können. Gewitter sind jederzeit möglich. Eine genaue Vorhersage von Unwettern ist teilweise nur mit kurzfristigen Radaranalysen möglich. 

Nach und nach werden kühlere Lustmassen in den schwachen"Tiefdrucksumpf'" mit einfließen, so dass Luftmassen gut durchmischt werden. Eine generelle Abkühlung auf Tageshöchstwerte um 20 Grad hat das zur Folge. 

Ab Wochenmitte scheint sich wieder Zwischenhochdruckeinfluß ausbreiten zu können. Für eine generelle Umstellung auf richtiges Tiefdruckwetter mit ausgedehnten Regengebieten fehlen stand heute die Signale. Auch klares Sommerwetter mit Temperaturen von über 30 Grad kann zur Zeit ausgeschlossen werden.

Vielleicht kann es am morgigen letzten Tag im Monat Mai endlich Gewitterregen geben, die Bilanz bis dato ist aber schon einzigartig.

Die Grafik vom Deutschen Wetterdienst zeigt die Entwicklung.

Montag, 16 Mai 2011 19:10

Historische Trockenheit

In der Grafik kann den kummulierten Niederschlag von Oberursel des aktuellen Jahres anhand der organgenen Linie erkennen. Die Abweichung zu den Vorjahren ist schon erheblich!

Auch wenn noch viele Wiesen und Felder "normal" aussehen, die aktuell weiter andauernde Trockenheit nimmt bereits historische Formen an. Mitte Mai 2011 liegt die kummulierte Niederschlagsmenge der ersten 5 Monate des Jahre bei nur bei 163, anstatt bei ca. 350 der letzten Jahre. D.h. die Erreichung liegt nur bei 50% von normal.

Die Landwirte der Gegend werden wohl um erhebliche Einbußen nicht drumherum kommen.

Die seit Wochen andauernde Trockenperiode wurde in den letzten 72h in vielen Gebieten Deutschlands beendet. Allerdings nicht im Taunus!

Die seit Wochen andauernde Trockenheit in weiten Teilen Deutschlands geht weiter. Viele Wettermodelle sehen auf Sicht der nächsten 14 Tage keine nennenswerte Umstellung der stabilen Hochdruckwetterlage.

Die klimatische Wasserbilanz sieht für das Frühjahr sehr schlecht aus:

Klimatische Wasserbilanz Frühjahr

Quelle: www.dwd.de

Bis auf ein paar Randgebiete der Alpen, liegen die Defizite zwische 50 und 100mm Niederschlag. Die Entwicklung der Pflanzen ist jetzt gerade im Anfangsstadium des Wachstums stark beeinträchtigt.

Samstag, 12 Februar 2011 17:02

Schlägt der Winter noch einmal richtig zu?

Viele Menschen in Deutschland wundern sich über diesen Winter. Zuerst schickte er sich an  ein "Jahrtausendwinter" zu werden, nun erleben wir des öfteren täglich Temperaturen über +10 Grad.

Seit Tagen sammelt sich über Nord- und Osteuropa ehemalige sibirische Kaltluft. Fast schon 10 Tage lang liegt Deutschland in einer Pattsituation: Tiefer Druck über dem Atlantik, hoher Luftdruck über Skandinavien und ebenso tiefer Druck über Russland. Die Wettermodelle schwanken zwischen Süd-West-Durchbruch der Warmluft und Einsickern kontinentaler Kaltluft aus Nord-Ost. Anderes ausgedrückt, hieße es je nach dem - Vorfrühling oder Tiefwinter.

Bisher siegte in der Realität die "warme" Seite. 

 

Die letzten Tage gab es in den letzten Jahren selten gesehenes sonniges trocken-kaltes Winterwetter. Anfangs war es auch noch in den Hochlagen des Taunus sehr kalt. Nun ist es in der Höhe deutlich wärmer geworden. Die sogenannte Inversion schlägt zu. Aktuell sind es -5 Grad in Oberursel und auf dem Feldberg lediglich -1 Grad. 
Die Temperaturen der vergangen 3 Nächte, Kahlfröste (ohne Schneedecke), hatten Tiefstwerte von -7 bis -9 Grad erreicht. Die Eisbildung auf Seen ist voll im Gange. 

Grund hierfür ist eine kräftige und stabile Hochdruckzone (Hoch "Barbara") die sich vom Atlantik bis hin zum schwarzen Meer erstreckt. Diese wird ab Wochenmitte zunehmend nach Süden abgedrängt. So können sich von Norden her Wolken Wind und Niederschläge südlich ausbreiten. Dies geht mit einer Milderung einher. Damit nimmt die Wahrscheinlichkeit eines tiefwinterlichen Witterungsabschnitts mit Schnee weiter ab. 

Bis dahin sollte man das strahlende Winterwetter und vielleicht auch Schlittschuhlaufen nutzen!

 

Seite 5 von 7
   
© ALLROUNDER