Dienstag, 12 März 2013 20:37

Kernwinter Mitte März

Die Luftmassengrenze ist im Verlaufe der letzten Nacht über ganz Hessen nach Süden gewandert. Damit einhergehend brachte ein kleines Tief aus Richtung Frankfurt kommend, gespeist durch das starke Temperaturgefälle Nord-Süd, für nunmehr fast 24 Stunden Dauerschneefall. Bereits am Morgen lagen 2-3cm Schnee. Ein weiteres großes Schneefallgebiet brachte dann am Vormittag nochmals 10cm Schnee. Somit erreichen wird die höchste Schneehöhe dieses Winters. Hinzu kam teils starker Wind der zu Verwehungen führte und die Temperaturen blieben bei einem "Maximum" von nur -2,4 Grad deutlich hinter den normalen Werten für diese Jahreszeit zurück. Selbst die erhöhte Globalstrahlung der Sonne schaffte es nicht die Straßen schneefrei zu halten. Zur Erinnerung am Samstag, den 09.03.13 hatten lagen die Höchstwerte noch bei 16 Grad

Schneehöhe Oberursel 21:00Uhr, 12.03.13: 16cm (teils stark verweht)

Gut zu sehen die Niederschlagssignale in der Mitte Deutschlands, gleichzeit Luftmassengrenze zwischen Nord und Süd. Die Temperaturunterschiede liegen z.T. bei 15K! 

Nun wandert die LMG als Kaltfront nach Süden. D.h. für Oberursel in den nächsten Tagen frostiges Winterwetter.

Satbild 120313

Quelle: hr-online.de 19:35

Hier einige Impressionen aus Frankfurt und Oberursel:

2013-03-12-Frankfurt Platz der Republik

Platz der Republik, 12.03.13

 2013-03-12-290 Christuskirche

Oberursel, Christuskirche, 12.03.13

 

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Die Wettermodelle haben es lange vorher prognostiziert, und es ist auch so eingetreten. Pünktlich zum 1. Adventswochenende stellte sich Dauerfrost ein und die erste dünne Schneedecke verzauberte die Bäume. Bemerkenswert ist der frühe Zeitpunkt und vor allem die dicken Minusgrade. Selten war der frühe Wintereinbruch so nachhaltig. Seit dem ersten Schnee am 26.11.10 sind fast 11 Tage vergangen. Heute liegen nach leichtem Tauwetter gestern und heute immernoch 6cm Altschnee.

Seit ca. 1 Stunde schneit es bei 0,4 Grad plus sehr großflockig, Vorboten turbulenter 24 Stunden. Der Vordertaunus liegt inmitten einer starken Luftmassengrenze zwischen dem Norden und Süden Deutschlands. Nördlich lagert immernoch sehr kalte Luft mit Dauerfrost. In Süddeutschland, genau das Gegenteil, warme Mittelmeerluft mit Temperatur bis zu 10 Grad.

Die Prognose inszeniert Folgendes:
In der Nacht zum 08.12.10 soll die Front weiter nach Norden vorankommen. Dies bedeutet, dass starke Niederschläge hier in Regen übergehen werden, spricht starkes Tauwetter einsetzt. Gegen Nachmittag hin soll die Grenze aber wieder bei noch stärkeren Niederschlagssignalen nach Süden weichen und den Taunus wieder auf die "kalte Seite" der Luftmassengrenze (LMG) führen.

Es ist SPANNUNG angesagt. Schnee - Regen - Schnee! Alles ist möglich!

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