Mittwoch, 31 Januar 2018 13:11

Bekommen wir doch noch mal eine Frostperiode

Der Januar war der wärmste mit 5,5 Grad der wärmste seit Aufzeichnungsbeginn. 2007 lag der Rekord noch bei 5,1 Grad. Bisher gab lediglich eine Tiefsttemperatur von -2,1 Grad.

Nach mehreren vergeblichen Anläufen zeigen die Modelle seit Tagen die Tendenz zu einem Ende der lebendigen West-Wind-Wetterlagen hin zu kontinentaleren Luftmachen. Das letzte mal als der Februar richtig winterlich verliegt war im Jahr 2012 mit zwei Wochen am Stück "Eisschrank"-Kälte.

Die GFS-Modellprognose (14-Tage) zeigt ziemliche Einheit von Minustemperaturen ab dem 6. Februar 2018. Ob Schnee sich eventuell hinzugesellt ist derzeit noch nicht absehbar.

Freitag, 22 Dezember 2017 15:07

Klassisches Weihnachtstauwetter - Ausblick

Wie nicht anders zu erwarten wird Weihnachten 2017 auch diesmal grün bleiben, bei trüben 6 bis 8 Grad.

Aber die Vorweihnachtszeit war dafür mit insgesamt 3 Schneeevents (5cm) am 1. und 2. Adventssonntag (9cm) und am Montag (4cm) nach dem 3. Adventssonntag sehr weiß! Auf dem großen Feldberg lagen am 19.12.2017 über 40cm Schnee. Ein mittlerweile seltenes Ereigniss.

Markant, dass die Schneedecke immer nur für maximal einen Tag Bestand hatte. Dazu passt auch, dass in der ganzen Zeit die Temperatur fast nie unter dem Gefrierpunkt lag.

 

Für den Jahreswechsel deutet sich eine Abkühlung an. Die Lage könnte sich von Westwetter auf Ostkaltluft ändern. Ob sie dann eintrifft hängt von der Entwicklung der nächsten Tage ab...

Freitag, 08 Dezember 2017 11:09

Heilig Abend!

Ginge es nach dem amerikanischen Wettermodell GFS, dann würder der 24. Dezember 2017 nicht nur in Deutschland sondern in fast ganz Europa frostig ausfallen.

 

Allerdings ist das 14 Tage vor dem Eintreten noch ein Blick in die Glaskugel. Und es gibt noch 63 weitere Modellläufe (alle 6 Stunden) die bis dahin vermutlich auch den kompletten Rahmen der möglichen Wetterfassetten ausschöpfen werden.

Obwohl die 5 cm vom 1. Advent schon nur von kurzer Dauer waren, ist es Fakt, dass der Winter "gefühlt" jedes Wochenende einen Probelauf hierzulande versucht! ;)

 

Freitag, 21 April 2017 08:12

Verschiebung des Winters in den Alpen

Der Schnee in den Skigebieten der Alpen zeigte sich in der Saison 16/17 zeitlich sehr versetzt. Der Schnee kam mit dem 5.1.17 extrem spät. Die Schneemengen waren aufgrund des verbreiteten langen Hochdruckwetter mit viel Sonnenschein auch in der Summe gering. Lange Zeit galt auf 2000m Höhe eine Schneedecke von nur 100cm.

Dafür gab ging es Richtung Ende des Winter aber nochmal richtig los. Im März gab es oberhalb 1500m Höhe starke Schneefälle, so dass noch genügend Schnee bis Ostern vorhanden war. Und dann kam mit Ostern eine lehrbuchreife Nord-Lage mit über 100cm Neuschnee.

Der Diedamskopf auf 2000m Höhe hatte wieder über 200cm Schneehöhe. Selbst im Tal in Schoppernau gab 30cm Neuschnee. Für Wintersportler leider zu spät, denn die Skilifte sind planmäßig seit Ostern geschlossen.

Und die Wetterprognosen für die nächsten 2 Wochen stehen weiterhin auf viele Niederschläge und kühle Temperaturen. Entgegen der letzten Jahre muss der Frühling in den Bergen, nach seinem vorösterlichen Vorbeischauen, noch eine ganze Weile in der Ferne verweilen...

Donnerstag, 19 Januar 2017 10:06

Jahresrückblick 2016 veröffentlicht

Dienstag, 15 November 2016 21:06

Temperaturanomalien extrem

Nach der ersten sehr frühen winterlichen Periode pendelt sich das Novemberwetter wieder normal ein. Wagt man jedoch einen Blick auf die Temperatur-Weltkarte und speziell auf die Abweichungen, traut man seinen Augen nicht!

Viele Gebiete auf der Nordhalbkugel sind viel zu warm. Der Klimawandel lässt grüßen! NORDAMERIKA und besonders die Aktis stechen heraus. 

Allein ein riesiges Kaltluftreservoir in SIBIRIEN "hält dagegen". Dieses starken Gegensätze sind das Potenzial für interessante Wetterentwicklungenin diesem Winter, wie z.B. ein möglicher Polarwirbelsplitt ,. 

Es bleibt spannend und vielleicht bis bald ...

Dienstag, 12 Januar 2016 16:48

Rückblick: die Monate des Jahres 2015

"Deutlich zu trocken und deutlich zu warm"

So zeigt sich das Gesamtjahr 2015.

Mittwoch, 23 Dezember 2015 07:47

Dezember setzt neue Maßstäbe

Der bisherige Monatsmittelwertrekord aus 2012 mit 5,5 Grad wird durch 2015er Rekord "pulverisiert". Aktuell am 23.12. liegt die Durchschnittstemperatur bei 7,4 Grad. Das sind sechs Grad höher als im Durchschnitt. Für die letzten Tage des Jahres ist auch kein Ende der andauernden Süd-West-Wetterlage in Sicht.

Auch ein Blick auf die das Gesamtjahr 2015 zeigt einen ungewöhnlichen Trend der Erwärmung. Es gab keinen Monat der im Mittel zu kalt war, aber sehr viele die deutlich zu warm waren. Das war auch schon 2014 so. Die Grafik zeigt den Trend sehr gut.

Das Jahr 2015 wird jedoch in der Jahrdurchschnittstemperatur nicht 2014 (12,0 Grad!) toppen können. Grund sind die vier Monate Januar bis April. Sie waren im Jahr 2014 deutlichst zu mild ausgefallen.

Mittwoch, 22 April 2015 12:54

Globaler Temperaturanstieg nimmt Fahrt auf

Einhergehend mit den letzten beiden milden Winter in unseren Breiten, verdichten sich die Anzeichen auf eine Beschleunigung der weltweiten Erwärmung zu Land und Wasser.

Besonders markant sind die deutlich zu warmen Wintermonate in ganz Eurasien.

....kam es zu einem heftigen Wintereinbruch mit bis zu 2 Metern Schnee.

Hierzulande ist der November vermutlich der Höhepunkt eines ausgewöhlich warmen Herbstes. Zur Zeit liegt die Mitteltemperatur bei über 8 Grad. Das sind 4 Grad über dem langjährigen Mittel. September und Oktober waren bereits ähnlich zu warm:

September 2014  +2,7K
Oktober 2014  +3,7
November 2014  +4? K

Das Jahr 2014 hat mit großer Wahrscheinlichkeit das wärmste Jahr in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen in Deutschland. Bisher gabe es keine nach einem sehr milden Winter nur positive Monatsabweichungen bei den Temperatur.

 

 

 

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