
Die Bauernregeln haben heutzutage nicht mehr die Präzens wie früher in den Köpfen der Menschen.
In diesem Mai dürfte zumindest die Regel der "Eisheiligen" wieder in der Vordergrund geraten sein.
Auch wenn die Singualität in der Taunusregion nicht für eisige Temperaturen sorgte, kalt "am Stück" war es trotzdem wie lange nicht mehr.
Verantwortlich war ein markantes Tiefdruckgebiet das lange Mitteleuropa im Griff hatte.
Allerdings ist die Bedeutung schon lange nicht mehr so groß wie im 15. oder 16. Jahrhundert. Damals in der kleinen Eisheit, konnten wirkliche eisige Temperaturen (also Minusgrade) verherrende Schäden für die Agrarwirtschaft und damit für die Nahrungsmittelversorgung bedeuten.
Aber für junge Gurkenpflanzen oder gelegte Bohnen in der Erde war die Phase definitiv zu kalt. Gut dem der noch mit der Aussaat gewartet hat.
So sah es vom 11. - 15. Mai 2026 in Oberursel aus:
- Höchsttemperaturen tagelang nicht über 15 Grad
- Nachts einstellige Temperaturen
- April-Schauer-Wetter 3 Tage am Stück
Einwertung in die historische Sicht
Schauen wir auf die historischen Temperaturen der Wetterstation der letzten 20 Jahre lässt sich tatsächlich eine gewisse "Rückfälligkeit" zumindest der Maximal-Temperaturen in der Zeit vom 11. Mai an erkennen.
Empirisch ist das natürlich nicht der Beweis für die Bauernregel.
Es bleibt aber der Eindruck, dass trotz steigendem Sonnerstand hier ein kleiner Knick im Anstieg der Temperaturen zu verzeichnen ist.
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